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Umbau mit Fingerspitzengefühl

Bettenhaus Trakt OST A, Universitätsspital Zürich

Unterstützend und heilungsfördernd: Mit der Sanierung des Traktes OST 1–3 des Universitätsspitals Zürich entstand eine moderne Pneumologie-Bettenstation – im Spannungsfeld zwischen zeitgemäßer Funktionalität und denkmalgeschützter Bausubstanz.

Das Universitätsspital Zürich entwickelt seinen Campus kontinuierlich weiter, um den steigenden Anforderungen an moderne Medizin und Pflege gerecht zu werden. Nachdem ATP bereits mit einer umfassenden Sanierung in den Jahren 2011–2014 beauftragt war, übernahm das Planungsteam im Zuge der Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Bestands die Neuorganisation und Sanierung des Traktes OST 1–3. Aufgabe war es, ehemals als Büros und Untersuchungsräume genutzte Flächen der Klinik für Kardiologie in eine zeitgemäße Normalpflegestation umzuwandeln und damit zusätzliche Kapazitäten für die Pneumologie zu schaffen.

Im Einklang mit dem Denkmal
Der 1950 errichtete Trakt OST ist im Inventar der schützenswerten Bauten der Kantonalen Denkmalpflege Zürich eingetragen. Großes Fingerspitzengefühl und sensible Eingriffe waren daher Voraussetzung für jede planerische Entscheidung. Ziel im Planungsprozess war es, die historischen Qualitäten des Gebäudes zu bewahren und zugleich die funktionalen, technischen und räumlichen Anforderungen einer modernen Pflegestation zu erfüllen.

In integraler Zusammenarbeit übernahm ATP die Planung von Architektur, Tragwerksplanung, die Bauleitung sowie die Koordination mit den externen Fachplanern der Gebäudetechnik. Die enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und die frühzeitige Einbindung der Nutzer:innen – Pflegepersonal und Ärzt:innen – in regelmäßigen Workshops stellten sicher, dass die Planung konsequent an den Abläufen und Bedürfnissen des Klinikbetriebs ausgerichtet ist.

Räume, die heilen
Im Geschoss A entstand eine Normalpflegestation mit insgesamt 27 Betten. Die gesamte Haustechnik wurde vollständig erneuert und an die aktuellen Vorschriften und Richtlinien des Universitätsspitals Zürich angepasst. Die Grundrissorganisation folgt klaren, funktionalen Abläufen und unterstützt effiziente Pflegeprozesse.

Gestalterisch orientiert sich der Innenausbau an den bereits sanierten Geschossen B, C und D. Eine zurückhaltende, neutrale Farb- und Materialpalette prägt die Station und schafft eine ruhige, angenehme Atmosphäre für Patient:innen und Personal. Holzoberflächen an den Wänden setzen gezielte Akzente und nehmen Bezug auf die historische Bausubstanz sowie auf die denkmalgeschützten Bauteile wie Decken, Türen und Fenster. So entstand ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Bestand und zeitgemäßer Innenarchitektur.

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