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Campus für Innovation und Industrie 4.0

Technologiezentrum Seestadt in Wien

Wer Visionen hat, braucht einen Ort, um sich entfalten zu können. Einen solchen findet man in der Seestadt Aspern, dem größten Stadtentwicklungsgebiet in Europa. Auf einem fünfeckigen Grundstück liegt der Industriecampus der Wirtschaftsagentur Wien mit seiner besonderen H-Form. ATP war für drei Bauetappen tz1, 2 und 3 beauftragt.

Seit Jahren entstehen in der Seestadt Wien innovative Bauten, die auf hohe Lebensqualität und dynamische Wirtschaftskraft ausgerichtet sind. Mit modernster Infrastruktur bietet das Leuchtturmprojekt Technologiezentrum Seestadt forschungs- und entwicklungsorientierten Jungunternehmen sowie universitätsnahen Einrichtungen optimale Rahmenbedingungen. Den Auftakt bildete das von ATP architekten ingenieure für die WA Business und Service Center GmbH, 100%ige Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur Wien, integral geplante und mehrfach ausgezeichnete „aspern IQ“ (tz1) – das erste Hochbauprojekt der Seestadt und zugleich Österreichs erstes Plus-Energie-Bürohaus. Damit setzte ATP den Benchmark für die weitere Entwicklung des Campus. Bauteil 2 mit den Gebäuden „tz2“ und „tz3“, ebenfalls von ATP geplant, setzt die hohen Ansprüche konsequent fort.  

Hannes Achammer, Architekt und Gruppenleiter bei ATP architekten ingenieure in Wien.

Heute ist das Technologiezentrum Seestadt ein hochmoderner Campus für Innovation und Industrie 4.0. Die Verbindung aus technischer Qualität des Gebäudes und den zukunftsweisenden Projekten der Mieter:innen macht diesen Ort einzigartig.

Hannes Achammer

Gesamtprojektleiter in Wien

Sprengung des Blockrandes: „H-Typ“
Bürogebäude müssen nicht immer rechteckig sein, um optimal zu funktionieren.“ Diesem Credo folgend, entwickelte ATP ein Ensemble, das sich wie ein Fächer entlang des fünfeckigen Grundstücks ausbreitet. Was ursprünglich den städtebaulichen Rahmenbedingungen geschuldet war, nutzte das Planungsteam als echte Chance:
Die Entwurfsidee basiert auf der Sprengung der herkömmlichen Blockrandbebauung. Durch das Aufbrechen entstehen „Risse“, die das Bauvolumen in kleinteilige Baukörper zerlegen. So entstanden drei Gebäude in charakteristischer H-Form, die radial zur Geometrie des Bauplatzes angeordnet sind.

Eingangsbereich mit urbanem Charakter von ATP architekten ingenieure

Nachhaltigkeit von Planungsbeginn an
In enger integraler Zusammenarbeit mit ATP sustain, der Forschungsgesellschaft für nachhaltiges Bauen, legte ATP bereits in der frühen Projektphase die Grundlage für die energieeffizienten und ressourcenschonenden Gebäude. Das Nachhaltigkeitskonzept basiert auf der Nutzung standortbezogener Ressourcen (Grundwasser mit Wärmepumpe und Pufferspeicher, Abwärmenutzung und Strom aus Photovoltaik) sowie auf Bauteilaktivierung und einer energieeffizienten Beleuchtung.
Um den Energiebedarf zu optimieren und die Energieeffizienz im Betrieb zu maximieren, führte ATP sustain planungsbegleitende Analysen durch. Dazu zählte die Untersuchung und Auswertung unterschiedlicher TGA- sowie Fassaden-Varianten mit­tels dynamischer Gebäudesimulati­on sowie eine Energiebilanzierung mittels DIN18599-Berechnung. Ergänzend hinzu kamen Lebenszykluskostenberechnungen.
Zur Optimierung der gesamthaften CO2-Bilanz des Gebäudes wurden von ATP sustain planungsbegleitende Ökobilanzen sowie Auswertungen hinsichtlich materialbedingter Emissionen durchgeführt. Die gesamthafte Abbildung der Nachhaltigkeitsqualitäten in einer Gebäudezertifizierung wurde planungs- sowie ausführungsbegleitend als integraler Projektbestandteil sichergestellt.

Die Seestadt ist DAS Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit – für uns die perfekte Gelegenheit, ein Statement zur Zukunft des Hochbaus zu setzen und zu zeigen, wie nachhaltiges Bauen zum Standard werden kann.

Michael Haugeneder

Geschäftsleiter von ATP sustain

Gebäude mit PV-Fassade im Technologiezentrum Seestadt von ATP architekten ingenieure

Von der Werkhalle bis zum Think Tank
Das Technologiezentrum Seestadt bietet Mieter:innen ideale Bedingungen für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of Things und smarte Technologien. Wichtig waren dabei sowohl funktionale Aspekte wie hohe Behaglichkeit, Tageslichtkomfort, einfache Bedienbarkeit der Gebäudetechnik und flexibel nutzbare Flächen, als auch soziale Bedürfnisse wie Kommunikations- und Gemeinschaftszonen, die den Ideenaustausch fördern. Diese Erkenntnisse führten zur klaren Trennung von Produktionsflächen im Erdgeschoss und Büroflächen in den Obergeschossen.

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