Tiroler Holzbaupreis

Nominierung, Bildungszentrum Holzgau, Lechtal, AT

Als eines der 34 außergewöhnlichen und beispielhaften Projekte wurde das von ATP Innsbruck geplante Bildungszentrum Holzgau vom Verein der Tiroler Holzwirtschaft, proHolz, für den Tiroler Holzbaupreis 2019 nominiert. Verliehen wurde der Preis gemeinsam mit der Kammer der ZiviltechnikerInnen Arch+Ing Tirol und Vorarlberg.

Das bereits mit dem Iconic Award ausgezeichnete Bildungszentrum (BIZ) mit Kinderkrippe, Kindergarten und Schule fällt durch seine moderne Interpretation der traditionellen alpinen Bauweise auf – ein ruhiger Holzkörper auf steinernem Sockel. Das Zusammenspiel von Materialität und Farbe demonstriert, wie Holz gekonnt mit anderen Werkstoffen kombiniert werden kann. Holz als zentraler Aspekt des Gebäudes findet sich in den sichtbar bleibenden Massivholzwänden, der alles überspannenden Dachkonstruktion im Obergeschoss, der akustischen Verkleidung mit Holzlamellen in Weißtanne und in den Dielenboden aus heimischem Lärchenholz. Die großzügigen gläsernen Öffnungen in der unbehandelten Fassade aus Lärchenholzbrettern holen den Außenraum nach innen. Durch die Orientierung an der regionalen Bauweise fügt sich das BIZ äußerst harmonisch in die Landschaft der Naturparkregion ein und bietet Identifikationsmöglichkeiten für die Kinder.

Mit dem Ziel die Nutzung des ökologisch und ökonomisch wertvollen Naturproduktes Holz weiter voranzutreiben, verleiht der Verein proHolz Tirol jährlich den renommierten Holzbaupreis. Im Fokus steht die Verwendung des Werkstoffes Holz im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, die regionale Wertschöpfung, das Handwerk sowie der Umgang mit der Ressource.

Bildungszentrum Holzgau
proHolz

Der ruhige Holzkörper liegt auf einem steinernen Sockel, eine im Lechtal übliche und in einer langen Tradition stehende Bauweise. Foto: ATP/Philipp
Der ruhige Holzkörper liegt auf einem steinernen Sockel, eine im Lechtal übliche und in einer langen Tradition stehende Bauweise. Foto: ATP/Philipp
Unbehandelte Fassade aus Lärchenholzbrettern. Foto: ATP/Philipp
Unbehandelte Fassade aus Lärchenholzbrettern. Foto: ATP/Philipp

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