Vom Gebäude zum Raum

IG Lebenszyklus Bau erweitert Perspektive auf das Umfeld nachhaltiger Bau- und Immobilienprojekte

Wien, am 7. November 2019 – Unter dem Motto „Gebäude und Umwelt im Wechselspiel” präsentierte der IG Lebenszyklus Bau (IGLZ) am 9. Jahreskongress in der Wirtschaftskammer Wien die mit Spannung erwarteten Jahresergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen. Der Verband hatte Anfang 2019 eine intensive Auseinandersetzung mit den Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung und deren Wechselwirkung auf das einzelne Gebäude eingeläutet. Fazit: Wer lebenszyklusorientiert planen, bauen und betreiben will, darf das Umfeld des Gebäudes nicht außer Acht lassen.

Perspektiven erweitert – Grenzen eingedämmt
Wir haben gut daran getan, das Gebäude zu verlassen und in den Raum zu gehen”, zeigte sich Initiator und Vorstand der IGLZ, Christoph M. Achammer, angesichts des facettenreichen Kongressprogramms und der Arbeitsergebnisse überzeugt. „Die Auseinandersetzung mit interdisziplinären Perspektiven auf Phänomene wie soziale Vernetzung ist heute ebenso notwendig, wie das kritische Hinterfragen unzeitgemäßer Regulierungen und prozesshemmender Partikularinteressen”, so der Vorstandsvorsitzende von ATP. Gemeinsam mit Walter Hammertinger (value one) und Karl Friedl (M.O.O.CON) leitet er die Arbeitsgruppe „Verknappung”, die sich verstärkt der Frage widmet, wie Verhortung und Spekulation als Resultat verhindert werden könne.

Die Ergebnisse der Perspektivenerweiterung um die Horizonte Mobilität, Vernetzung und Verknappung wurden im Rahmen des Kongresses eindrücklich erläutert. Erstaunlich war dabei vor allem eines: Sämtliche Werthaltungen, die die IGLZ für das Haus definiert hatte – nämlich die der interdisziplinären Zusammenarbeit und des integralen Miteinanders – gelten gleichermaßen in der erweiterten Diskussion der Umwelt. Mit einem einzigen Unterschied: Die Herausforderungen, die beim Haus in den einzelnen Disziplinen als „Gartenzäune" bezeichnet werden, sind den Raum betreffend dieselben. Nur heißen sie hier „Gemeinde-, Kretzl- und Eigentumsgrenzen”. Und diese gilt es in einer gemeinsamen Anstrengung zu überwinden.

Weitere Infos über die IG Lebenszyklus Hochbau und den Kongress finden Sie auf der Webseite: www.ig-lebenszyklus.at

ATP-CEO Christoph M. Achammer ist Initiator des IG Lebenzyklus Bau und Vorstandsmitglied. Foto: Leo HAGEN Fotografie
ATP-CEO Christoph M. Achammer ist Initiator des IG Lebenzyklus Bau und Vorstandsmitglied. Foto: Leo HAGEN Fotografie
9. Jahreskongress der IG Lebenszyklus Bau: Podiumsdiskussion zur intensiven Auseinandersetzung mit den Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung. Foto: Leo HAGEN Fotografie
9. Jahreskongress der IG Lebenszyklus Bau: Podiumsdiskussion zur intensiven Auseinandersetzung mit den Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung. Foto: Leo HAGEN Fotografie
„Nur wer erkennt, dass nachhaltiges Bauen ohne integrale Planung nicht möglich ist, kann der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.” Christoph M. Achammer. Foto: Leo HAGEN Fotografie
„Nur wer erkennt, dass nachhaltiges Bauen ohne integrale Planung nicht möglich ist, kann der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.” Christoph M. Achammer. Foto: Leo HAGEN Fotografie

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