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Beständig bauen

Albert Achammer und Michael Haugeneder im ÖGNI-Podcast „fairbaut“

Wien, 03.09.2026
ATP Green Deal Bauen im Bestand

Was macht Gebäude wirklich nachhaltig? In der 48. Folge des ÖGNI-Podcast „fairbaut“ sprechen Albert Achammer und Michael Haugeneder über Beständigkeit, Integrale Planung und die Transformation des Gebäudebestands – und darüber, warum Nachhaltigkeit weit über Energieeffizienz und CO₂-Reduktion hinausgeht.

Wie planen wir Gebäude, die nicht nur heute funktionieren, sondern auch in Jahrzehnten noch Bestand haben? Darüber diskutieren ATP-CEO Albert Achammer und Michael Haugeneder, Geschäftsführer ATP sustain und ÖGNI-Präsidiumsmitglied, mit Peter Engert, Geschäftsführer ÖGNI, in der aktuellen Folge des ÖGNI-Podcasts „fairbaut“.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist die derzeit herausfordernde Situation der Bau- und Immobilienbranche. Projekte werden verschoben, Investitionsentscheidungen verzögert und Planungsprozesse zunehmend volatiler. Umso wichtiger wird es, Gebäude langfristig zu denken und vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen.

Beständigkeit als Ziel
Einen zentralen Gedanken bringt Albert Achammer mit dem Begriff der „Beständigkeit“ ins Gespräch. Nachhaltige Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Generationen genutzt werden können. Voraussetzung dafür sind eine hohe architektonische und funktionale Qualität sowie Strukturen, die Veränderungen zulassen.

Gerade bei der Sanierung bestehender Gebäude ist das Fehlen der Datenbasis für die Integrale Planung noch immer die größte Hürde, attestiert Michael Haugeneder. Häufig fehlen valide Daten über Konstruktion, Bauteile und technische Systeme, die zunächst erhoben und bewertet werden. Zudem erfordert das Planen im Bestand einen Prozess mit vielen Entscheidungsschleifen, der vom linearen Planungs- und Errichtungsprozess eines Neubaus abweicht. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Sanierungsprozesse effizienter und stärker standardisiert werden können. Obwohl die technischen Möglichkeiten für industrialisierte und serielle Lösungen vorhanden sind, stoßen diese in der Praxis immer wieder an Grenzen.

Nachhaltigkeit integral denken
Dieser veränderte Prozess erfordert eine frühzeitige Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen. Architektur, Tragwerk und Gebäudetechnik müssen gemeinsam mit den Projektzielen betrachtet werden. Integrale Planung schafft die Grundlage dafür, Wechselwirkungen frühzeitig zu erkennen und ökologische, ökonomische und funktionale Anforderungen gemeinsam umzusetzen.

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Digitalisierung für Klimaneutralität

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