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„Entscheidend ist die Bereitschaft, andere Disziplinen mitzudenken“

Albert Achammer im competitionline-Interview

BERLIN, 26.10.2026
Zum interview
Bauen im Bestand Architektur Integrale Planung  

Albert Achammer, Vorstandsvorsitzender von ATP, erklärt im competitionline-Interview, weshalb das Bauen im Bestand grundlegend neues Denken erfordert, wie interdisziplinäre Allianzen der Marktkonzentration entgegenwirken, und warum die menschliche Komponente trotz KI unersetzlich bleibt.

„Wir brauchen mehr Zuversicht in die Gemeinschaft“, fasst ATP-Vorstandsvorsitzender Albert Achammer sein Verständnis von disziplinenübergreifender Zusammenarbeit in der Planung zusammen. Anstatt in Teilleistungen zu denken und jeweils nur bis zur Schnittstelle zu arbeiten – um die Verantwortung dann an den Nächsten abzugeben –, plädiert er für eine andere Planungskultur: eine, die das Projekt in den Mittelpunkt stellt und die das Team als Gesamtunternehmung begreift.

Im Interview mit der Fachplattform competitionline spricht er über den Wert des Austausches zwischen den Fachbereichen und warum Integrale Planung mehr beinhaltet, als sämtliche Disziplinen im eigenen Haus zu haben. Weiters geht es im Gespräch um die Rolle von Kooperationen angesichts der zunehmenden Marktkonzentration, die besonderen Herausforderungen beim Bauen in Bestand, die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile der Lebenszyklusbetrachtung sowie die Potenziale der KI als Werkzeug für Datenanalysen und Automatisierung.

Integrale Planung ist vor allem eine Haltungsfrage.

Albert Achammer

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