Yes, we have a deal!

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Prof. Thilo Ebert, ATP Board Member and champion of the ATP Green Deal

03.01.2022, Lesezeit: 2 Minute(n)

… oder unsere Antwort auf die wohl größte Herausforderung der Immobilienbranche unserer Zeit.

Ja, wir haben einen Deal. Um genau zu sein: es sind zwei. Da ist zum einen der EU Green Deal, der Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen will. Und dann ist da dessen große Schwester, der ATP Green Deal, der dieses Bestreben für unsere Gebäude noch beschleunigen will. Klingt ambitioniert? Das ist es – und das muss es auch sein. Denn vor uns baut sich eine der größten Herausforderungen unserer Zeit auf, mit Auswirkungen für uns alle, unsere Kinder und Enkelkinder.

Wenn wir jetzt nicht umdenken, dann kippt unser Klima. Und zwar unwiederbringlich.

Wir als ATP leisten einen gewichtigen Beitrag dazu, diese Drohkulisse abzuwehren. Weil es unserer Kultur entspricht und wir bereits seit Jahren die wichtigsten Instrumente zur Umsetzung von nachhaltigem Bauen verinnerlicht, geübt und weiterentwickelt haben: Die Integrale Planung und damit einhergehend die interdisziplinäre Zusammenarbeit als Basis, ja als Grundvoraussetzung für ressourcenschonende und nachhaltige Gebäude, haben wir mit den Möglichkeiten modernster Digitalisierungsmethoden wie Building Information Modeling glücklich verheiratet. Wir nutzen BIM als robustes Planungstool über all unsere Projekte auch mit eigens entwickelten Nachhaltigkeitsfeatures, die uns etwa die Berechnung der grauen und der roten CO2-Emissionen ermöglichen. Und: Wir bilden unsere Mitarbeiter:innen über die ATP Academy an allen Standorten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen aus und verankern damit nachhaltige Denk- und Handlungsweisen in unseren Projekten. Und zwar dann, wenn die Weichen noch in keine wie immer geartete Richtung gestellt wurden. Wenn die Architektin eben noch nicht vorüberlegt hat, was der Tragwerksplaner nachher mit Stützen verstellt und wo die TGA-Ingenieurin dann Schächte und Kanäle verlangt, die nicht mehr möglich sind – zulasten der Nachhaltigkeit des Projektes.

Kein integrales Vorprojekt verlässt unser Haus, ohne das Modell einer Idealvariante – ein klimaneutral betriebenes Gebäude. Das machen wir für unsere Bauherren – ob sie das wollen oder nicht.

Weil wir überzeugt sind: Durch die Erstellung einer Idealvariante tragen wir das Wissen darüber, was alles möglich wäre, in alle Teams von ATP. Dass wir aus der Idealvariante unter Berücksichtigung der Bauherrenanforderungen dann eine Realvariante modellieren, ist klar. Aber unsere Erfahrung hat gezeigt: Wer sich schon vorher mit dem Ideal beschäftigt hat, der wird für die nachhaltigste Version brennen. Und so auch den ein oder anderen Auftraggeber für klimaneutrales Bauen begeistern können. Mit großer Freude haben wir bereits eine entsprechende Dynamik dahingehend festgestellt.

Wenn man landläufig vom EU Green Deal als „Mondlandung“ des 21. Jahrhunderts spricht, dann sind wir bei ATP also nicht ein Mann auf dem Mond, sondern wir haben ein ganzes kompetentes Team da draußen! Um taxonomiegerechte, nachhaltige und klimaneutrale Gebäude entstehen zu lassen, bedarf es eben auch mutiger, innovativer Planungsentscheidungen in jeder Phase des Projekts, von der Materialwahl bis zum Rückbaukonzept. Mit der eigens etablierten Sustainability-Struktur räumen wir allen Projekten jene Zeit und Ressourcen ein, die es braucht, um wirklich innovativ zu sein. Warum wir das machen? Weil es um nichts weniger geht als um unsere Zukunft. Und dafür sind wir bestens gerüstet!

6 Bausteine des ATP Green Deal
6 Bausteine des ATP Green Deal

Prof. Thilo Ebert lehrt seit 2016 als Professor für Nachhaltiges Bauen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München und gilt als Experte für Building Information Modeling (BIM). Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im Bereich der Gebäudetechnologie und des klimagerechten, energieeffizienten Bauens bzw. Betreibens widmet er ganzheitlichen Planungslösungen, der Optimierung und Qualitätssicherung von Planungsprozessen sowie der Steigerung der Wirtschaftlichkeit in der TGA. „Ich bin überzeugt, dass wir heute insbesondere durch eine Integrale Planung mit BIM die notwendige Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen übernehmen können", sagt der ATP-Vorstand.

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