Ich bin wahlweise aktiver oder passiver Frühaufsteher, jeweils abhängig vom Pegelstand der zu lösenden Probleme. Ist dieser nieder, treibt mich die Vorfreude auf die interessante Tätigkeit des kommenden Tages aus den Federn, im schlechteren Fall erledigen dies die Schmetterlinge im Bauch. Führt der Weg ins Büro, ist der erste Schritt das Anwerfen des Computers und die Verplanung einer noch scheinbar offenen Tageszeit. In der Realität hat diese Planung eine Halbwertszeit von maximal 2 Stunden und dann kommt es in der Regel anders. Üblicherweise ist der Tag ein Mix aus technischen Anfragen, Abstimmungen mit Projektleitern, Abwehr von massiven Claim Management-Versuchen d.h. Slalom durch den Vertragsparagraphen-Dschungel. Ein wachsender Part ist die Bauschadensdiagnose mit nachfolgender Festlegung der Therapie für den jeweiligen "Patienten". Anfragen von Kollegen werden in der Regel sofort behandelt, da aus der Erfahrung, der nächste Tag auch nicht mehr an verfügbarer Zeit hergibt. Alle übrigen Probleme werden sortiert nach mehr oder weniger verschiebbar - immer in der Hoffnung, dass sich das eine oder andere von alleine löst - und dringenden Fällen, die ambulante Sofortmaßnahmen erfordern. Damit sind wir endlich beim angenehmen und interessanten Teil.
Sind die Probleme und deren Ursachen erkennbar, lassen sie sich in der Regel mit Routine lösen. Fallen Sie in die schwierigere Kategorie, stellen sie eine Herausforderung dar und zwingen zur Vertiefung, was letztendlich nichts anderes als ein ständiger Lernprozess und eine Erweiterung des Wissens ist. Dabei kommt die Stärke von ATP voll zum Tragen: Konflikt- und Problemlösung mit einem starken Team unter Ausschöpfung aller Synergieeffekte.
Peter Klein
ATP Innsbruck

Web by Transporter
© 2010 ATP Architekten und Ingenieure. Alle Rechte vorbehalten.