Mein Arbeitstag beginnt meist so gegen 07:00 Uhr. In unserer Firma regiert die Gleitzeit, die ich persönlich sehr gut finde, da man auch mal um 17:00 Uhr gehen kann, wenn die Arbeit erledigt ist. Bei uns gibt es einige "Arbeitstiere" die bis spät in die Nacht arbeiten und daher habe ich in der Früh dann meistens schon "Bandln" zum Schreiben. Um ca. 09:00 Uhr kommt das Postwagerl, das ich in den Abteilungen PM, Statik und ÖBA ausleere. Danach gibt es meist eine schnelle Rauchpause.
Der restliche Tag ergibt sich dann ganz von selbst, wie die Arbeit bzw. welche Arbeit anfällt, z.B. einer unserer Bauleiter ist derzeit in Schwertberg tätig und schickt mir per e-mail digitale Diktate (Baubesprechungen, Aktennotizen, etc.) zum Schreiben. Bis die Korrekturen der Aktennotizen retour kommen, sind meist Kopierarbeiten zu erledigen, Digitalbilder herunter zu laden, Baustellenberichte einzutreiben, Büromaterial für Baustellen zusammen zu stellen, Besprechungsteilnehmer mit Kaffee zu versorgen. Beginnt ein neues Projekt, lege ich das Ablagesystem für die Bauleitung an (Ordnersystem inkl. Archivliste). Im vergangenen Sommer habe ich gelernt was es bedeutet eine Baustellensekretärin zu sein. Ich für die Baustelle Rathaus, in der Endphase, die Urlaubsvertretung für die Dauer von einer Woche. Es war ziemlich anstrengend und turbulent, aber auch sehr interessant.
Im März 2003 habe ich mit dem dritten Lehrjahr begonnen. Jeden Montag besuche ich deshalb die Berufsschule und lasse mich zehn Stunden mit Theorie berieseln. Nach drei Jahren Lehrzeit bin ich dann eine ausgelernte Bürokauffrau.
Corinna Fresner
ATP Innsbruck

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