ATP Points of view

Points of View


"Bauwerke sind heute so komplex, dass nur die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren zu erfolgreichen Projekten führt."
Christoph M. Achammer in: "Teilnahmerekord bei Concrete Student Trophy 2013.", APA ots online, 26.11.2013, www.zement.at

„Der Architekt hat sich freiwillig oder unfreiwillig mehr und mehr aus der Rolle, ... Gesamtverantwortung in der Planung, zurückgezogen und darf heute unwidersprochen als der bezeichnet werden, der lediglich für ... den künstlerischen Aspekt des Gebäudes verantwortlich ist.“
Christoph M. Achammer in: „Integrale Planung. Sich auf Augenhöhe begegnen“, a3 Bau, 1-2/2013

„ Wir sehen, wenn die Teams in einem Haus oder noch besser in einem Raum sitzen, klappt es besser.“
Christoph M. Achammer in: „Integrale Planung. Sich auf Augenhöhe begegnen“, a3 Bau, 1-2/2013

„Die Beeinflussbarkeit eines Bauplanungsprozesses nimmt mit fortschreitender Tätigkeit logarithmisch ab. Gegenläufig steigen die dabei entstehenden Ausgaben. Das heißt, dass in den Phasen der Bedarfsermittlung und des Vorentwurfs (über alle Bereiche – also Architektur, Tragwerk und technische Gebäudeausrüstung) die wesentlichen Entscheidungen für die zukünftigen Errichtungs- und noch mehr die Betriebskosten getroffen werden. Das erfordert einen professionellen und verantwortungsvollen Bauherren und ebenso professionelles und kompetentes Gesamtplanungsteam."
Christoph M. Achammer in: „Nichts gecheckt“, a3 Bau, 06/2012

 "Die Planungsentscheidungen, die ganz am Beginn liegen, sind in Wirklichkeit die entscheidenden." 
Christoph M. Achammer am Real Estate Circle 2011 zit. in: „Planung am Beginn ist entscheidend.“ Wirtschaftsblatt, 18.11.2011

„Durch eine Integrale Planung über den gesamten Lebenszyklus hinweg ist es möglich, Objekt-, Flächen- und Servicequalitäten eines Gebäudes in einer Gesamtkalkulation zu berücksichtigen. Nur so können wir der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.“
ATP-CEO Christoph M. Achammer anlässlich der Gründung der IG Lebenszyklus Hochbau zit. in: „Lebenszyklus rückt in den Mittelpunkt“, Tiroler Tageszeitung, 17.09.2011

„Wir müssen und von einer heterogenen Misstrauensgesellschaft hin zu einer homogenen Vertrauensgesellschaft wandeln.“
Christoph M. Achammer zum Thema „Baukultur“ in: „ausgesprochen“, Report Plus, S. 1, September 2011

„Grundlage nachhaltiger Immobilienbewirtschaftung ist jedoch die Integrale Planung von Gebäuden. Univ. Prof. DI Arch. Achammer verfolgt diese Ideologie bereits seit den 70er Jahren.“
Kommentar der ATGA zur Verleihung des Titels „Architekt des Jahres 2011“ an Christoph Achammer für ATP Architekten und Ingenieure mit dem Titel: „Die Zukunft gehört den Cleveren“ oder „Gegen das Fortschreiben traditioneller Rollenbilder", 24.05.2011

„Ohne integralen Ansatz ist keine Nachhaltigkeit möglich."
Christoph M. Achammer in: "Nachhaltig schon beim allerersten Entwurf", Wirtschaftsblatt, 04.10.2010

Integrale Planung ... ein Gegenentwurf zur weitverbreiteten „sequenziellen“ Methode, bei der Architekt, Tragwerksplaner und Haustechniker ... unabhängig voneinander, jedenfalls aber zeitversetzt, an einem Gebäude arbeiten. „90 bis 95 % aller Planungsprozese laufen noch so ab.“
Christoph M. Achammer in: „Netzwerken für die Nachhaltigkeit“, Die Presse, 17./18.07. 2010

„Ein Erfolgsgeheimnis von ATP sei der integrierte Ansatz, dass Architekten und Ingenieure nicht neben- oder hintereinander, sondern gemeinsam an ein Projekt herangehen."
Alois Vahrner in: „Jedes Haus muss erfolgreich sein“, Tiroler Tageszeitung, 24.07.2009

„Scheuklappen ablegen und in der Praxis kooperieren, Architekten und Bauingenieure sollen voneinander und miteinander lernen."
Christoph M. Achammer in: „Architekten und Ingenieure“, Wirtschaftsblatt, 25.06.2009

„Wenn es uns Architekten, Bauingenieuren und Haustechnikplanern nicht gelingt, einen gemeinsamen Weg in der Planung und Realisierung zu finden, werden wir ... auch weiterhin eine abnehmende Rolle spielen, so das denn überhaupt noch möglich ist."
Christoph M. Achammer in: Architektur und Bau Forum, 15.06.2009

Refurbishment


„Aus diesem Verständnis heraus ist es selbstverständlich, dass sich in einem integralen Planungsteam der eine darauf versteht, ein Gebäude nachhaltig zu gestalten, der andere, es besonders nutzbar zu machen, und wiederum ein anderer das Design im Auge behält. Diese Aufgaben werden auf gleicher Augenhöhe erfüllt.“
Christoph M. Achammer in: „Integrale Planung. Sich auf Augenhöhe begegnen“, a3 Bau, 1-2/2013

„Refurbishment ist die Agenda der Bauzukunft. So verkündet es Christoph Achammer von ATP (siehe unser beiliegendes Sonderheft). ... Die Ressourcen (auch jene des bebaubaren Raumes) sind bekanntermaßen knapp. Also bauen wir um und zu.“
Mathias Boeckl in: „Add-On“, Architektur aktuell, S. 1, September 2011

"Europa ist gebaut. Ein quantitatives Wachstum ist nicht mehr möglich, jetzt ist qualitatives Wachstum angesagt.“
Christoph M. Achammer anlässlich des „20. Internationalen Industriebauseminars“ an der TU Wien, zit. in: „Nachhaltigkeit am Bau ist keine Frage von Gesetzen.“ Wirtschaftsblatt, 13.05.2011

„Kunden und Shoppingcenter vergreisen gemeinsam. 40 % aller Center haben akuten Renovierungsbedarf.“
Christoph M. Achammer in: „Einkaufszentren droht die Vergreisung“, Tiroler Tageszeitung, 23.09.2011

Nachhaltigkeit


„Wir dürfen ja nicht vergessen – die Planung hat mit 1,5 Prozent der Gesamtlebenszykluskosten den Hebel, 50 Prozent der Gesamtlebenszykluskosten maßgeblich zu beeinflussen. Wenn ein Entwurf steht, ist die Kuh aus dem Stall, sowohl für die Investitions- als auch für die Betriebskosten. Der Glaube, dass ein Projekt erst teuer wird, wenn die Firmen beauftragt werden, stimmt ja nicht. Das passiert schon viel früher.“
Christoph M. Achammer in: „Integrale Planung. Sich auf Augenhöhe begegnen“, a3 Bau, 1-2/2013

"Wir wollen unserer Nachwelt keine verbrannte Erde hinterlassen. Unsere eigene Vision ist es, mit unseren Gebäuden etwas besser zu machen." 
Horst Reiner in: „Machbar ist alles – wenn der Auftraggeber es will“, Wirtschaftsblatt, 14.02.2013

„Um ein bestmögliches Resultat zu erhalten, braucht es effiziente Planungswerkzeuge und eine lebenszyklusorientierte, Integrale Planung von Beginn an.“
Jens Glöggler, GF von ATP sustain beim 2. BVL-Logistiktag in Tirol in: „Nachhaltigkeit als Managementstrategie der Zukunft“, Lager(fläche) http://www.lagerflaeche.de, 14.11.2011

"So können wir der Verantwortung des Bauens für künftige Generationen gerecht werden."
Christoph M. Achammer in: "Lebenszyklus rückt in den Mittelpunkt" (IG Lebenszyklus Hochbau), Tiroler Tageszeitung, 17.09.2011

"Nachhaltigkeit am Bau ist keine Frage von Gesetzen. Gesetze können die Rahmenbedingungen schaffen, aber keine komplexen Vorgänge abbilden."
Christoph M. Achammer anlässlich des „20. Internationalen Industriebauseminars“ an der TU Wien, zit. in: „Nachhaltigkeit am Bau ist keine Frage von Gesetzen“, Wirtschaftsblatt, 13.05.2011

„Vier Fünftel der Lebenszyklus-Kosten eines Gebäudes stellen die Betriebskosten und nur ein Fünftel die Investitionskosten. Nur zwei von diesen 20 Prozent entfallen auf die Planung. Dabei kann man hier, wenn man es richtig macht, die Hälfte der Betriebskosten einsparen."
Christoph M. Achammer anlässlich des „20. Internationalen Industriebauseminars“ an der TU Wien, zit. in: „Nachhaltigkeit am Bau ist keine Frage von Gesetzen“, Wirtschaftsblatt, 13.05.2011

„Für Bauherren und Planer ist die Zertifizierung eine Unterstützung, um Nachhaltigkeit beim Bauen und Planen messbar zu machen. Sie gibt eine gewisse Sicherheit, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ keine Luftblase bleibt.“
Matthias Wehrle in: "Nachhaltigkeit wird messbar. (Zartes Grün im Werkzeugbau. Nachhaltigkeit im Industriebau. Positiveffekte für Klima und Mitarbeiter.)", Der Standard, 26./27.02.2011

„Ästhetische und soziokulturelle Erwartungen an ein lebenszyklusorientiertes Gebäude sind heute wesentliche Parameter für erfolgreiche Industriearchitektur.“
Christoph M. Achammer in: "Integrale Planung kommt aus dem Industriebau", Wettbewerbe Architekturjournal, 291/292, Dezember 2010

„Schon auf dem allerersten Vorentwurf müsste der Nachhaltigkeitsaspekt ersichtlich sein. ... Wir untersuchen etwa die Lebenszykluskosten und wie sich integrales Planen tatsächlich auf die Nachhaltigkeit auswirkt."
Christoph M. Achammer in: "Nachhaltig schon beim allerersten Entwurf", Wirtschaftsblatt, 04.10.2010

„Es ist längst überfällig, auch im Bauwesen in geschlossenen Stoffkreisläufen zu denken." 
Jens Glöggler, ATP sustain, in: "Gebäudezertifizierung und nachhaltiges Bauen. Ökostandards in Österreich", Zuschnitt 39 attachment, Interview: S. 16-19, September 2010

Die Planung ... bestimme immerhin 30 Prozent der Investitions- und 50 Prozent der gesamten Lebenszykluskosten. „Ein großer Hebel, an dem man ansetzen kann.“
Christoph M. Achammer in: „Netzwerken für die Nachhaltigkeit“, Die Presse, 17./18.07. 2010

„Der direkte Zusammenhang eines nachhaltigen Gebäudes mit dessen Immobilienwertsteigerung sowie die Nachfrage der Mandanten nach zertifizierten Geschäftsflächen erzeugen zusätzliche Anreize."
Jens Glöggler, ATP sustain, in: „Mit gutem Gewissen Geschäfte machen“, Die Presse, 18.09.2009

„Nach Fertigstellung des Vorentwurfes bleiben nur noch 50% der Chancen, das Gebäude bezüglich Life Cycle Costs in jeder Hinsicht zu optimieren, ist der Entwurf fertig bleiben noch 20%, bei Ausschreibung sind die Chancen verloren. ..."
Christoph M. Achammer in: Technikum Kärnten Forschungsgesellschaft

„Der Hebel zur Nachhaltigkeit liegt in der Raumplanung, geschlossene Bauweise bewirkt mehrfache Ressoucen- und Energieeffizienz."
Christoph M. Achammer in: „Bleibt die Ausbildung auf der Strecke?“, Konstruktiv, 07/2009

„Die Lebenszyklusorientierte Gebäudeplanung betrachtet Gebäude als Systeme und stellt mit dieser Methode eine wesentliche Unterstützung in der Ermittlung von Folgekosten und insbesondere Energiekosten von Bauten dar."
In: Architektur und Bau Forum, 09.02.2009

Ausbildung


„Ich sehe in der nächsten Generation meiner Absolventen oder auch meiner Kollegen, die heute um die 30 sind, dass diese schon die besten Voraussetzungen haben, netzwerkartig zusammenzuarbeiten.“
Christoph M. Achammer in: „Integrale Planung. Sich auf Augenhöhe begegnen“, a3 Bau, 1-2/2013

„Die Disziplin "Membranbau" (ist) eine der wenigen innovationsträchtigen innerhalb der Bauindustrie, die trotz ihrer großen volkswirtschaftlichen Bedeutung „weitgehend forschungsfrei“ ... (ist)."
Univ.-Prof. Christoph M. Achammer in: Zero Emission auf dem Studienplan. Forschungsobjekt Membranbau („Master of Engineering“ - Programm „Membrane Lightweight Structures“ des Continuing Education Centers der TU Wien). In: Die Presse/Bildung, 5./6.02.2011

 Zusammenarbeit, Vernetzung: Das sind für Christoph Achammer,..., Professor für Industriebau an der TU Wien (...), wesentliche Voraussetzungen für nachhaltiges Bauen. ... Bei seinen Studenten bemerkt Achammer schon ein Umdenken. 
Christoph M. Achammer in: „Netzwerken für die Nachhaltigkeit“, Die Presse, 17./18.07. 2010

„Die Mitarbeiter fördern – das war auch bei Christoph Achammer eine Reaktion auf die Krise. Man beschloss bei ATP neben der Ausbildung mehr in die Akquisition und Forschung zu investieren."
In: Architektur und Bau Forum, 27.07.2009

„Es geht (bei der Diskussion neuer Studieninhalte) nicht um mehr Wissern, sondern um eine von Grund auf geänderte Haltung der einzelnen Planungsdisziplinen zueinander."
Christoph M. Achammer: „Nachhaltiges Planen und Bauen – ohne Ausbildung?“ Podiumsdiskussion des Ausschusses Nachhaltigkeit, Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Wien, 18.05.2009