Nominierung für Staatspreis

Aus 76 Einreichungen ermittelte die Fachjury elf preiswürdige Projekte.

Wien, am 12. Juli 2017 Das von ATP Innsbruck neu gestaltete und generalsanierte Hochhaus der Fakultät für Technische Wissenschaften an der Universität Innsbruck kam in die Endauswahl für den „Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit”.

Dieser Preis würdigt Projekte, die neben der architektonischen Qualität auch wichtige Akzente und Impulse im Sinne der Nachhaltigkeit setzten. In einem mehrstufigen Verfahren wählte die Fachjury elf auszeichnungswürdige Projekte. Die Siegerprojekte werden am 03. Oktober 2017 im Rahmen einer feierlichen Gala von Bundesminister Andrä Rupprechter ausgezeichnet.

Das generalsanierte Universitäts-Gebäude zeichnet sich unter anderem durch den maßgeblich reduzierten Energiebedarf aus (bis zu 85 %). Die ökologische Elementfassade verfügt über innovative Senkklappfenster mit automatisch gesteuertem Sonnenschutz und kann auf extreme Witterungsverhältnisse perfekt reagieren. Das lebenszyklusorientierte Haustechnikkonzept ermöglicht ein sehr dichtes, kompaktes Low-Tech-Gebäude, das größtenteils natürlich belüftet ist und laut der EnerPHit-Anforderung "Sanierung Passivhausstandard" erreicht.

Um diese hohe Qualität in punkto Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu erreichen, war ein perfektes Zusammenspiel von Architektur, Tragwerksplanung und Technischer Gebäudeausrüstung im Integralen Planungsprozess von ATP nötig. Das Projektteam verstärkte sich schon in den frühen Planungsphasen mit Expert_innen für Lebenszykluskostenanalysen, energetische Simulation und technische Machbarkeitsanalysen.

Die von ATP generalsanierten Fakultäten für Architektur und Technische Wissenschaften der Innsbrucker Universität wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Energy Globe Tirol 2016, dem TQB- (Total Quality Building) Zertifikat und dem klima:aktiv-Standard Gold. Im April 2016 erhielten die Fakultäten für Architektur und Technische Wissenschaften den Preis „Innovatives Gebäude 2016“ an der TU Wien. Im September 2016 kürte das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) das Hochhaus der Technik zum europaweit richtungsweisenden „Haus der Zukunft-Demonstrationsprojekt“.

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Der markante Hochhausturm der Technischen Wissenschaften fungiert als Landmark des Areals. Foto: ATP/Jantscher
Der markante Hochhausturm der Technischen Wissenschaften fungiert als Landmark des Areals. Foto: ATP/Jantscher
Innovative Highlights sind die eigens für den Hochhausturm der Technischen Fakultät entwickelten Senkklappfenster. Foto: ATP/Jantscher
Innovative Highlights sind die eigens für den Hochhausturm der Technischen Fakultät entwickelten Senkklappfenster. Foto: ATP/Jantscher
Durch die Senkklappfenster mit automatisch gesteuertem Sonnenschutz kann auf extreme Witterungsverhältnisse perfekt reagiert werden. Foto: ATP/Jantscher
Durch die Senkklappfenster mit automatisch gesteuertem Sonnenschutz kann auf extreme Witterungsverhältnisse perfekt reagiert werden. Foto: ATP/Jantscher

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